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  INDEPENDENT_FILM_NETWORK_BERLIN   Chronik
 
1995, als wir das erste Festival CIRCLES OF CONFUSION unter der Leitung von Cordula Sandow organisierten, suchten wir in Berlin vergeblich eine aktive offene Szene vernetzter unabhängiger Filmemacher. Während des zweiten Festivals 1996 diskutierten wir mit Filmemachern und Filmveranstaltern Strategien für bessere Zusammenarbeit. Konsequent initiierten wir das Projekt INDEPENDENT FILM NETWORK (IFN). Beim ersten Treffen im März 1997 im Filmkunsthaus Babylon Mitte einigten wir uns mit 30 Filminteressierten auf monatliche Treffen.
   1997 organisierten wir im Schmaltzwald im Prater in Prenzlauer Berg zehn OPEN SCREENINGS & Meetings mit je 20 bis 70 Besuchern.
   1998 bis 2000 präsentierten wir thematische Filmprogramme aus dem Festivalarchiv & Performances im Roten Salon der Volksbühne in Mitte mit je 50 bis 100 Besuchern.
   1999 gab es OPEN SCREENINGS von Mai bis September im Institut in der Münzstraße, ab Oktober 1999 monatlich im Eschschloraque in der Rosenthaler Straße.
   2001 fand das fünfte und letzte Festival CIRCLES OF CONFUSION auf Schiffen im Hisorischen Hafen und im Raumschiff C-Base in der Rungestr. statt. Das Festival endete in einem finanziellen Disaster und die Gruppe lößte sich im Anschluß daran auf.
Matthias Fritsch organisierte weiterhin die OPEN SCREENINGS und startete mit Hilfe der Emailliste des letzten Festivals einen Newsletter (IFN-BERLIN), in dessen Form die Idee des INDEPENDENT FILM NETWORK in Berlin bis heute existiert.
   Seit Anfang 2002 fanden die OPEN SCREENINGS an wechselnden Orten im Zentrum Berlins statt: u.a. TARAKAN, Die Neue Aktionsgalerie, GLAM, Eschschloraque, Pavillon am Volkspark Friedrichshain, Pfefferberg, Aufbruchkino, Projekt-ion, Möbelfabrik, Glashaus. Moderiert wurde von Matthias Fritsch, Nadin Tettschlag, und Nicolai Wolf.
   Im September 2004 war das OPEN SCREENING Teil des offpop-Festivals im Pfefferberg und gewann für sein Konzept und Engagement den OFFPOP-AWARD in der Kategorie Film.
   Zu dieser Zeit übernahm Xenia Helms die Organisation und Moderation der Open Screenings und veranstaltete sie in der zentralen Randlage in der Schönhauser Allee und ab 2008 im Sputnik Kino am Südstern statt, wo es seitdem monatlich stattfindet. Dort übernahm 2010 Carsten Wagner die Moderation und gab diese dann 2013 an Abbas Saberi.

Ansprechpartner ist die Kinoleiterin Andrea Stosiek.